Konzept Media GmbH Logo Konzept MediaGmbH

Praxisbeispiel

Praxisbeispiel: Onlinegutscheine

Wer abends um zehn ein Geschenk für den nächsten Tag sucht, kann bei den meisten Betrieben nichts kaufen. Wer nicht in der Stadt wohnt, erst recht nicht. Dabei ist der Gutschein das Produkt, das am wenigsten Aufwand macht — wenn er online liegt.

Ausgangslage

Der Verkauf endet nicht mit den Öffnungszeiten.

Gedruckte Gutscheine haben zwei Grenzen: die Uhrzeit und die Entfernung. Verkauft wird nur, wenn jemand im Laden steht — und nur an Menschen, die hinkommen können. Genau die Situation, in der die meisten Gutscheine gekauft werden, fällt damit weg: abends, kurzfristig, oft von jemandem, der weit weg wohnt und einem Menschen vor Ort etwas schenken möchte.

Der Betrieb bekommt deshalb eine Kaufseite, die aussieht wie er selbst — eigenes Logo, eigene Farben, eigene Bildwelt. Kein Relaunch, kein zweites System zum Lernen: Auf der vorhandenen Website wird ein Baustein eingebunden, der dorthin führt. Der Käufer merkt nicht, dass dahinter eine Plattform arbeitet, und das ist auch richtig so.

Wichtig ist die Rollenverteilung: Der Betrieb bleibt der Verkäufer. Das Geld kommt direkt bei ihm an, und Haftungs- wie Steuerfragen bleiben dort, wo sie hingehören. Wir stellen die Technik und den Betrieb dahinter.

Im Detail

Was dazugehört

Nicht alles davon trifft auf jeden Betrieb zu. Welche Punkte bei Ihnen zählen, zeigt die Aufnahme.

Kaufseite im eigenen Erscheinungsbild

Logo, Farben, Bildwelt und Tonfall des Betriebs. Für den Käufer ist es die Seite des Restaurants, nicht die eines Anbieters.

Gutschein als gestaltetes PDF

Innerhalb von Sekunden per Mail, druckfertig auf A4, mit Widmung und Namen des Beschenkten. Kann sofort ausgedruckt und überreicht werden.

Auf Wunsch direkt zum Beschenkten

Auch zeitversetzt zum gewünschten Termin. So funktioniert das Geschenk über jede Entfernung.

Einlösen mit dem eigenen Handy

QR-Code scannen, verzehrten Betrag eingeben, fertig. Keine App, kein neues Gerät, keine Schulung — wer lieber tippt, gibt die Nummer ein.

Restbetrag bleibt erhalten

Wer für 100 € einen Gutschein hat und für 62,40 € isst, behält 37,60 €. Das steht sofort auf dem Beleg und im System.

Übersicht und Buchhaltung

Verkauft, eingelöst, noch offen — jederzeit sichtbar. Die offene Summe ist zugleich eine Position in Ihrer Buchhaltung, die Abrechnung entsteht automatisch.

Kein Vorrat, kein Versand

Nichts drucken, nichts nachbestellen, nichts verschicken. Der Gutschein entsteht im Moment des Kaufs.

Kasse anbindbar

Auf Wunsch landet der Vorgang direkt im vorhandenen Kassensystem, statt separat geführt zu werden.

Zum Zusehen

Verkauft, während der Laden zu ist.

Sonntagabend, 22:47 Uhr. Das Restaurant hat seit zwei Stunden geschlossen, und jemand sucht ein Geschenk für morgen. Drücken Sie auf Kaufen — und danach auf Einlösen, um zu sehen, was am Tisch passiert.

Auslösen

Der Betrieb bleibt Verkäufer, das Geld kommt direkt bei ihm an. Wir stellen nur die Technik dahinter.

22:47 Sonntag Betrieb geschlossen
Ihr Restaurant Gutschein
0,00 €
Gutscheinwert

Liebe Marie, alles Gute zum Geburtstag — lass es dir schmecken! Deine Kollegen aus München

Nr. GS-2026-0417
gültig unbefristet
ausgestellt 15.08.2026
Verkauft0,00 €
Eingelöst0,00 €
Noch offen0,00 €

Vorgehen

So entsteht das

Die Reihenfolge ist der Punkt. Wer zuerst baut und danach fragt, wofür, bezahlt beides zweimal.

Schritt 01

Angebot festlegen

Feste Beträge oder freie Eingabe, Mindest- und Höchstwert, Gültigkeit, Formulierungen. Das prägt später den Verkauf mehr als die Technik.

Schritt 02

Gestalten

Kaufseite und Gutschein-PDF im Erscheinungsbild des Betriebs. Der Gutschein wird verschenkt — er darf nicht nach Beleg aussehen.

Schritt 03

Einbinden

Ein Baustein auf der bestehenden Website, Zahlungsabwicklung einrichten, Einlösewerkzeug auf die Handys des Teams.

Schritt 04

Laufen lassen

Betrieb, Betreuung und Auswertung liegen bei uns. Sie sehen nur, was verkauft und eingelöst wurde.

Häufige Fragen

Was Auftraggeber vorher wissen wollen.

Kurz beantwortet. Ausführlicher gern im Gespräch, dort können wir auf Ihren Fall eingehen.

Wer bekommt das Geld?

Der Betrieb, direkt. Die Zahlungsabwicklung ist so eingerichtet, dass die Beträge bei Ihnen ankommen und nicht bei uns geparkt werden. Sie bleiben Verkäufer des Gutscheins — das hält auch die steuerliche Behandlung sauber.

Was passiert mit nicht eingelösten Gutscheinen?

Sie bleiben als offene Summe in der Übersicht stehen und sind zugleich eine Position in Ihrer Buchhaltung. Wie lange Gutscheine gültig sind, legen Sie fest — die gesetzlichen Fristen besprechen Sie am besten mit Ihrem Steuerberater.

Braucht mein Team dafür eine Schulung?

Nein. Das Einlösen ist ein Scan und eine Zahleneingabe auf dem Handy, das ohnehin in der Tasche steckt. Wer lieber tippt, gibt die Gutscheinnummer ein. Mehr gibt es nicht zu lernen.

Reden wir über Ihren Fall.

Vier kurze Fragen, dann melden wir uns innerhalb eines Werktags — mit einer ersten Einschätzung statt eines Standardschreibens.