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Praxisbeispiel

Praxisbeispiel: Steuerunterlagen

Einmal im Jahr der Schuhkarton: Belege zusammensuchen, sortieren, feststellen dass etwas fehlt, nachfordern. Dabei war jeder einzelne Beleg irgendwann schon da — nur eben nicht dort, wo man ihn im März sucht.

Ausgangslage

Der Aufwand entsteht nicht im März. Er entsteht das ganze Jahr über.

Wer die Steuerunterlagen erst im Frühjahr zusammenstellt, macht die Arbeit zweimal: einmal, als der Beleg hereinkam und irgendwo abgelegt wurde, und einmal, wenn er wieder gesucht wird. Der zweite Durchgang ist der teure, weil er ohne Kontext stattfindet — man weiß nicht mehr, worum es ging, und muss jeden Beleg erneut lesen.

Wird stattdessen beim Eingang zugeordnet, verschwindet der zweite Durchgang. Jeder Beleg wird beim Scannen erkannt und einer Kategorie zugeschlagen, die Sie einmal festgelegt haben. Am Jahresende ist die Mappe fertig, ohne dass jemand sie erstellt hätte.

Der zweite Gewinn ist die Vollständigkeit. Weil das System kennt, welche Belege in den Vorjahren vorlagen, kann es sagen, was diesmal fehlt — bevor der Steuerberater danach fragt und drei Wochen vergehen.

Im Detail

Was dazugehört

Nicht alles davon trifft auf jeden Betrieb zu. Welche Punkte bei Ihnen zählen, zeigt die Aufnahme.

Zuordnung beim Eingang

Der Beleg wird nicht nur abgelegt, sondern einer Kategorie zugeschlagen — die Sie vorher festlegen, nicht wir.

Kategorien nach Ihrem Bedarf

Handwerkerleistungen, Versicherungen, Spenden, Kinderbetreuung, Arbeitsmittel. Welche Sie brauchen, sagt Ihnen Ihr Steuerberater.

Summen laufen mit

Sie sehen jederzeit, was sich in einer Kategorie angesammelt hat — nicht erst am Jahresende.

Vollständigkeit geprüft

Was in den Vorjahren vorlag und diesmal fehlt, wird benannt. Nachfordern kostet im November wenig und im März viel.

Mappe auf Knopfdruck

Eine sortierte Sammlung mit Inhaltsverzeichnis, die Ihr Steuerberater direkt verwenden kann.

Jederzeit auffindbar

Nicht nur zur Steuerzeit. Ein Suchbegriff, und Sie haben jede Rechnung dieses Absenders — auch die von vor drei Jahren.

Fristen im Blick

Bescheide mit Frist werden erkannt und gemeldet, statt im Stapel zu verschwinden.

Aufbewahrung geregelt

Was wie lange bleiben muss, wird beim Ablegen mitgegeben. Aussortiert wird nach Regel, nicht nach Gefühl.

Zum Zusehen

Ein Jahr in zwanzig Sekunden.

Jeder Beleg, der übers Jahr hereinkommt, wird beim Scannen erkannt und zugeordnet. Sie merken davon nichts — bis zu dem Tag, an dem Sie ihn brauchen. Drücken Sie auf Jahr abspielen.

Steuerjahr 2025 · Posteingang
0 Belege abgelegt ohne einen einzigen Handgriff
Steuer_2025_Belege.pdf 47 Belege · nach Kategorien sortiert
Und im Alltag: suchen statt blättern
SUCHE

Vorgehen

So entsteht das

Die Reihenfolge ist der Punkt. Wer zuerst baut und danach fragt, wofür, bezahlt beides zweimal.

Schritt 01

Kategorien abstimmen

Am besten gemeinsam mit Ihrem Steuerberater — er weiß, wie er die Unterlagen braucht. Das spart später beiden Seiten Rückfragen.

Schritt 02

Regeln hinterlegen

Welcher Absender gehört wohin, was ist aufbewahrungspflichtig, wo hängt eine Frist dran.

Schritt 03

Vorjahr einlesen

Wenn vorhanden, wird das letzte Jahr einmal miterfasst. Erst dadurch kann das System sagen, was fehlt.

Schritt 04

Laufen lassen

Ab dann nur noch scannen. Die Mappe entsteht nebenbei.

Häufige Fragen

Was Auftraggeber vorher wissen wollen.

Kurz beantwortet. Ausführlicher gern im Gespräch, dort können wir auf Ihren Fall eingehen.

Ersetzt das meinen Steuerberater?

Nein. Wir sortieren Belege und erzeugen eine Mappe — welche Posten steuerlich wie zu behandeln sind, beurteilt Ihr Berater. In der Praxis wird seine Arbeit günstiger, weil er keine Zeit mehr mit Sortieren verbringt.

Woher weiß das System, was fehlt?

Aus dem Vergleich mit den Vorjahren und aus wiederkehrenden Absendern. Wer zwölf Monatsabrechnungen erwartet und elf hat, bekommt einen Hinweis. Das ist keine steuerliche Prüfung, sondern ein Abgleich von Mustern — aber genau der findet die Lücken, die sonst im März auffallen.

Gilt das auch für die Firma?

Ja, dort wirkt es noch stärker, weil mehr Belege anfallen und die Fristen härter sind. Privat und geschäftlich lassen sich getrennt führen, auch wenn beides über dasselbe System läuft.

Reden wir über Ihren Fall.

Vier kurze Fragen, dann melden wir uns innerhalb eines Werktags — mit einer ersten Einschätzung statt eines Standardschreibens.